EYEMATETM - Verbessert die Therapie von Glaukom

Implandata Ophthalmic Products GmbH - www.implandata.com

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  • Bereits 8,9 Mio. € investiert

  • Namhafte VCs und Business Angels

  • CE-Zulassung für erstes Produkt

Stimmen

„Als Business Angel sehe ich in der Implandata wichtige Investmentkriterien in außergewöhnlicher Weise kombiniert. Zu nennen ist insbesondere der verteidigungsfähige technologische Wettbewerbsvorteil. Die Implandata erlaubt mit ihrem Konzept einen Quantensprung in der ärztlichen Überwachung von Glaukompatienten, denen die Erblindung droht. Aus dem Zusammenspiel von Technologieführerschaft und medizinischem Bedarf ergeben sich für das Unternehmen signifikante Marktpotenziale mit den entsprechenden Ertragspotenzialen. “

Dr. Rolf Käse

Business Angel / Preisträger "Goldende Nase" 2015

Interview mit Dr. Rolf Käse vom 30. November 2017

medifundo: Wie sind Ihre Kriterien für ein Investment und wieso haben Sie in Implandata Ophthalmic Products GmbH investiert?

Dr. Käse: Die Tubaflex Business Angel Gruppe ist in diesem Projekt quasi seit dem Beginn finanziell signifikant engagiert. Dabei beurteilen wir ein Vorhaben zuvorderst nach der Qualifikation des Managements, dem angestrebten Kundennutzen, dem nachhaltigen technologischen Wettbewerbsvorteil und den Marktpotenzialen.

Im Fall von Implandata sahen wir von Anfang an die genannten Kriterien in sehr vorteilhafter Weise miteinander kombiniert. Erfahrungen und Ergebnisse der letzten Jahre haben dieses Bild bestätigt.

Lesen Sie hier das ganze Interview.
Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 und 3 Vermögensanlagegesetz: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

Konditionen

Beteiligung und Darlehensart

Es werden max. 600.000 € in Form von partiarisches Nachrangdarlehen mit qualifiziertem Rangrücktritt angeboten. Partiarische Nachrangdarlehen gewähren eine Beteiligung am Gewinn und an einem Verkauf des Unternehmens (Exit).

Renditekomponenten

Die gesamte Rendite setzt sich aus dem Basiszins, der Gewinnbeteiligung und der Exit-Beteiligung im Fall der Veräußerung des Unternehmen zusammen. Sollte es zu keinem Verkauf des Unternehmens während der Laufzeit des Vertrages kommen, dann müssen der Basiszins und die Gewinnbeteiligung mindestens die vereinbarte Mindestrendite erreichen. Ist dies nicht gegeben, so wird mit der Rückzahlung des Darlehens eine Ausgleichszahlung zum Erreichen der Mindestrendite fällig.

  1. Basiszinssatz:
    1% p.a.; Zinszahlungsrhythmus ist endfällig (act/365)
  2. Gewinnbeteiligung:
    Bei einem Jahresüberschuss erfolgt eine Auszahlung des Gewinns entsprechend der virtuellen Beteiligungsquote (siehe unten); eine Beteiligung am Verlust ist ausgeschlossen.
  3. Exit-Beteiligung (Bonuszins):
    Im Fall eines Exits erfolgt eine Beteiligung an der Wertsteigerung des Unternehmens entsprechend der virtuellen Beteiligungsquote (siehe unten). Beispielsweise ergibt sich bei einem Verkauf des Unternehmens mit einer Erlös von 75 Mio. € eine Wertsteigerung von 53,4 Mio. €. Der Anleger würde für 1.000 € mit einer Beteiligungsquote von 0,00463% (siehe unten) eine Exitbeteiligung in Höhe von 2.472 € erhalten (zzgl. Rückzahlung des Darlehensbetrags).
  4. Mindestrendite (Benchmarkzinssatz):
    Die Mindestrendite soll 17,5 % p.a. betragen und wird am Ende der Laufzeit ermittelt. Sollten die Zahlungen aus Basiszins und Gewinnbeteiligung zum Ende der Laufzeit in Summe nicht mindestens 17,5 % p.a. ergeben, wird eine Ausgleichszahlung geleistet, die die Mindestrendite gewährleistet.

Virtuelle Beteiligungsquote

Aufgrund der letzten Finanzierungsrunde wird das Unternehmen mit 15 Mio. € bewertet. Diese letzte Bewertung  von 15 Mio. € sowie das Fundingziel des Crowdinvesting (0,6 Mio. €) und das Volumen der parallel durchgeführten privaten Finanzierungsrunde (6 Mio. €) ergibt den Nenner des Quotienten (21,6 Mio. €). Bei voller Ausschöpfung des Fundingziels und der privaten Kapitalerhöhung erhält ein Zeichner von 1.000 € eine virtuelle Beteiligungsquote von 0,00463% (1.000 € / 21.600.000 €).

Rückzahlung des Darlehens

Am Ende der Laufzeit (31.10.2024), bei eventueller vorheriger Kündigung durch das Unternehmen oder im Fall eines Exits (zusätzlich zur Exit-Beteiligung) erfolgt die Rückzahlung des Darlehens.

Mindest- und Maximalanlagebetrag

Der Mindestanlagebetrag beträgt 250 €. Darüber hinaus kann jeder durch 50 teilbare Betrag investiert werden.

Der Maximalanlagebetrag entspricht dem noch verfügbaren restlichen Darlehenskontingent. Bei privaten Anlegern ist der Anlagebetrag auf 10.000 € pro Person und Anlageobjekt beschränkt. Für Kapitalgesellschaften (bspw. vermögensverwaltende GmbH) gibt es keine gesetzliche Beschränkung.

Downloads

Darlehensvertrag

Darlehensvertrag (als Muster)
Zur besseren Lesbarkeit, hier in Vertragsteile aufgeteilt:

Hinweis: Bei diesem Projekt führen wir für Sie die Kapitalertragssteuer direkt an das Finanzamt ab. Eine entsprechende Steuerbescheinigung erhalten Sie von uns immer zu Beginn des neuen Kalenderjahres.

Neuigkeiten

  • 07.12.2017 - Podcast zur Webkonferenz vom 29. November 2017

    Am 29. November 2017 fand eine Online-Konferenz statt.

    Starten Sie den Podcast hier:

     
    Max Ostermeier Stefan Meyer Dr. med. Kaweh Mansouri

  • 01.12.2017 - Interview mit Dr. Rolf Käse, Business Angel und Beiratsvorsitzender der Implandata

    Dr. Rolf Käse ist bereits seit einigen Jahren als Business Angel sehr erfolgreich unterwegs.

    Im Jahr 2015 wurde er mit der „Goldenen Nase“ ausgezeichnet, eine Auszeichnung die das Business Angel Network Deutschland (BAND) jährlich für den besten Business Angel vergibt.

    Durch die Tubaflex Business Angel Gruppe ist er an der Implandata Ophthalmic Products GmbH beteiligt. Zudem ist er Beiratsvorsitzender der Implandata.

    medifundo: Wie sind Ihre Kriterien für ein Investment und wieso haben Sie in Implandata Ophthalmic Products GmbH investiert?

    Dr. Käse: Die Tubaflex Business Angel Gruppe ist in diesem Projekt quasi seit dem Beginn finanziell signifikant engagiert. Dabei beurteilen wir ein Vorhaben zuvorderst nach der Qualifikation des Managements, dem angestrebten Kundennutzen, dem nachhaltigen technologischen Wettbewerbsvorteil und den Marktpotenzialen.

    Im Fall von Implandata sahen wir von Anfang an die genannten Kriterien in sehr vorteilhafter Weise miteinander kombiniert. Erfahrungen und Ergebnisse der letzten Jahre haben dieses Bild bestätigt.

    Nicht aus dem Auge zu verlieren ist jedoch auch das Ziel des rentierlichen Ausstiegs aus einem Investment. Als Wagniskapitalgeber hilft man einem Unternehmen, zu starten und sich weiter zu entwickeln bis letztlich hin zum Moment der Übernahme durch einen interessierten Käufer. An Letztere übergeben wir den Staffelstab (Exit) zur weiteren Ausschöpfung der vorhandenen Potenziale.

    Bei Implandata sehen wir auch in diesem Punkt sehr gute Chancen für einen Exit innerhalb eines Zeitraumes von etwa zwei Jahren, da bereits potenzielle Interessenten vorhanden sind.

    medifundo: Welche Mindestverzinsung erwarten Sie bei einem Investment?

    Dr. Käse: Diese Frage ist zugegebenermaßen nicht ganz einfach zu beantworten: Im medizintechnischen Marktsegment erzielen die Unternehmen zu großen Teilen attraktive Margen. Daraus resultieren eben auch deutlich höhere Unternehmensbewertungen als in anderen Branchen der produzierenden Industrie.

    Für einen späteren Exit - also Verkauf -, den Wagniskapitalgeber stets anstreben, bieten diese Umstände eher günstige Rahmenbedingungen für eine hohe Rendite.

    Es ist nicht selten, wenn auch nicht garantiert, dass man hier als Investor mit einer Vervielfachung seines Einsatzes rechnen kann. Eine Verdopplung innerhalb weniger Jahre ist aber zumindest als realistisch anzusehen.

    medifundo: Was ist der USP der Implandata Ophthalmic Products GmbH und wo liegt der Nutzen für den Patienten?

    Dr. Käse: Die Erkrankung am „grünen Star“ (Glaukom) ist unweigerlich mit der Gefahr der Erblindung verbunden. Von der biologischen Norm abweichender, meist überhöhter Augeninnendruck verursacht eine fortschreitende Zerstörung des Sehnervs, sofern nicht rechtzeitig und wirkungsvoll gegengesteuert wird. Denn diese Art der Erkrankung ist zumindest auf absehbare Zeit behandel- aber nicht heilbar. Die engmaschige Überwachung des Druckes und daraus folgend die Optimierung der ärztlichen Behandlungsmaßnahmen sind somit eine Grundvoraussetzung für den Erhalt des Augenlichtes.

    Implandata schafft hier mit seiner disruptiven Implantat-Technologie für Patienten wie auch für die Augenärzte einen Quantensprung in der Überwachung der Glaukomerkrankung.

    Zum ersten Mal kann der Patient zu jeder Zeit, und ich meine Tag oder Nacht, spontan und ohne jeglichen Aufwand, selbst seinen Augeninnendruck bestimmen. Diese Messwerte bleiben gespeichert, werden dem Arzt übermittelt, der dann eventuell notwendige korrigierende Behandlungsschritte direkt einleiten kann. Rechtzeitiges Reagieren bietet die enorme Chance, das Sehvermögen zu erhalten. Häufige Praxisbesuche gehören zudem dann der Vergangenheit an. Kosten können nachhaltig gesenkt werden.

    Zeit ist also = Augenlicht, um es in eine einfache Formel zu kleiden.

    medifundo: Welchen Entwicklungsstand hat die Implandata bisher erreicht?

    Dr. Käse: Mit der europäischen Marktzulassung von EYEMATE-IOTM hat die Implandata einen ganz wesentlichen Meilenstein in der Unternehmensentwicklung erreicht.

    Die Sicherheit dieses Produktes wurde in zwei klinischen Studien nachgewiesen! Im nächsten Schritt gilt es, begleitende Systemkomponenten zu optimieren und durch weitere Produktvarianten für unterschiedliche klinische Situationen das Produktportfolio zu komplettieren.

    Beide Ansätze befinden sich in fortgeschrittenen Stadien und wurden bereits im Menschen erfolgreich eingesetzt oder stehen vor der klinischen Erprobung.

    Mit weiteren Marktzulassungen ist in 2018 zu rechnen.

    medifundo: Wo sehen Sie die größten Märkte?

    Dr. Käse: Traditionell sind hier zunächst die hoch entwickelten Märkte Westeuropas und den USA zu nennen. Allein der deutsche Markt ist aufgrund seiner schieren Größe mit ungefähr 1 Mio. Glaukompatienten schon sehr lukrativ. Durch die demographische Entwicklung in den Industrienationen wird sich die Erkrankungsrate noch eher erhöhen.

    Unsere Planung sieht vor, dass wir uns zunächst auf unseren Heimatmarkt Deutschland konzentrieren. Als noch kleines Unternehmen dürfen wir auch bei der Markteinführung unsere begrenzten Kapazitäten nicht überfordern, sondern müssen Schritt für Schritt vorgehen.

    Ganz wichtig für die Wertschöpfung des Unternehmens ist aber auch ein erster Einstieg in den USA-Markt. Die dafür notwendige Produktzulassung wird noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Erste Implantationen im Menschen sind für 2018 geplant.

    Wenn wir Märkte und deren Potenziale betrachten, dann sollten wir aber keineswegs Länder wie Indien und China vergessen. In jedem dieser Länder gibt es eine sehr wohlhabende Schicht von mehreren hundert Millionen Menschen, die gerne Zugang zu jeglicher Neuerung der medizinischen Versorgung haben möchten.

    Zugegeben, ein solches Vorhaben liegt für Implandata noch in weiter Ferne.

    medifundo: Vielen Dank für das Gespräch!

  • 24.11.2017 - Web-Konferenz mit dem Management von Implandata

    Nehmen Sie an der Online-Konferenz teil und erfahren Sie mehr über die Implandata aus erster Hand. Es ist Ihnen überlassen, ob Sie nur zuhören wollen oder auch Fragen an Herrn Ostermeier stellen möchten.

    Was Sie hierzu benötigen: Entweder einen Computer oder ein Telefon. Wenn Sie Herrn Ostermeier, Herrn Meyer und Herrn Dr. Mansouri auch online live sehen möchten, dann können Sie eine Konferenz-Webseite starten.

    Wann findet die Web-Konferenz statt?

    29. November 2017 ab 18 Uhr

    Wie können Sie daran teilnehmen?

    Bitte klicken Sie auf diesen Link und melden Sie sich über das befindliche Formular an. Wir werden Ihnen dann die Zugangsdaten zukommen lassen. Diese Veranstaltung ist auf 50 Teilnehmer beschränkt.

  • 23.11.2017 - Langzeitstudie zur Verträglichkeit des Implantats

    Langzeitstudie des implantierbaren EYEMATE-IO Mikrosensors belegt eindrucksvoll Sicherheit und Funktionaliät

    Eine kürzlich veröffentlichte Publikation der Universitäts-Augenklinik der RWTH Aachen mit dem Titel „Long-term follow-up after implantation of a telemetric intraocular pressure sensor in patients with glaucoma: a safety report“ (Koutsanis, et al, https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/29136327) belegt in eindrucksvoller Weise die Sicherheit und Funktionalität des implantierbaren EYEMATE-IO Augeninnendrucksensors von Implandata.

    Über einen durchschnittlichen Follow-Up der Patienten von mehr als 3 Jahren zeigte sich eine gute Verträglichkeit des Mikrosensors. Messungen durch die Patienten waren jederzeit problemfrei möglich.

    Für Patienten und Augenärzte ist gleichermaßen die langfristige Sicherheit und Verlässlichkeit eines Augenimplantates wichtig. Die Studie zeigt, dass der EYEMATE-IO Mikrosensor diese Voraussetzungen in überzeugender Weise erfüllt.

  • 17.11.2017 - Pressemitteilung zum ersten Patiententest der nächsten Sensorgeneration (in Englisch)

    Successful First-in-Human Testing of Implandata’s Next Generation EYEMATE™ Micro-Sensor for Improved Monitoring of Glaucoma Patients

    Friday, 17 November 2017 15:30 (UTC + 1)

    Hannover, Germany, November 17, 2017 / B3C newswire / --Implandata Ophthalmic Products GmbH (Implandata) is a privately held, ISO 13485 certified medical device company founded in 2010 in Hannover/Germany. Implandata’s EYEMATE™ system for continuous monitoring of intraocular pressure (IOP) and improved disease care at glaucoma patients is providing vastly improved quality and quantity of information on patient’s IOP, which is key for personalized glaucoma care and therapy control. Remote patient care will increase glaucoma management efficiency, thus contributing to cost savings for all stakeholders. The compelling advantage of the EYEMATE™ system is that measurements can be obtained conveniently at home or at work whenever necessary. There is no need for the patient to have the measurements performed at the doctor’s office.

    Implandata now reports that its optimized next generation EYEMATE™ micro-sensor implant for intraocular placement has successfully passed first-in-human validation. Max Ostermeier, CEO of Implandata explains “This opens up the path to proceed forward towards design finalization, expanded clinical validation and regulatory approval. Eventually this will further increase the use of the EYEMATE™ system.”

    Successful in-human validation of the miniaturized next generation EYEMATE™ micro-sensor implant represents another pivotal milestone for Implandata. While the current sensor implant requires a surgical incision size of at least 4 mm, the next generation EYEMATE™ micro-sensor device reduces incision size for implantation down to 2.7 mm and less. Prof. Burkhard Dick/Director of the University Eye Hospital of Bochum/Germany, who carried out the first-in-human validation states: “Reduction of incision size is one major advancement, easier insertion and positioning of the micro-sensor another benefit. In eye surgery, less invasive methods mean lower risk of surgical or post-surgical complications, resulting in higher surgeons’ acceptance, also by less experienced ophthalmic surgeons.”

    Intraocular pressure (IOP = eye pressure) control is a considerable challenge for glaucoma patients. Current methods for IOP control require in-office measurements, to be performed by trained medical staff. However, these measurements are obtained just a few times each year, even though the eye pressure is known to change throughout the day. In contrast to the sporadic readings obtained in standard clinical practice, the EYEMATE™ system provides actionable IOP readings throughout the day and outside the eye care specialist office, enhancing treatment options and reducing progressive vision loss in glaucoma patients. In addition, as the EYEMATE™ system provides direct feedback to the patient in a home setting - information previously unavailable to the patient - therapy adherence will be improved, as demonstrated in pre-market studies.

    The EYEMATE™ system includes a surgically implantable micro-sensor (to be implanted in conjunction with cataract, glaucoma or corneal surgery, ultimately also in a stand-alone procedure) for direct measurement of eye pressure. A patient hand-held device for sensor implant powering and data read-out is communicating real-time via internet with eye care specialists (and the patient as well). Most recently published long-term patient follow-up data confirmed product safety and utility(1).In June 2017, Implandata’s EYEMATE™ system for enhanced monitoring and management of glaucoma patients received European CE mark approval with its current micro-sensor implant. A first European market launch of this product is planned for 2018.

Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 und 3 Vermögensanlagegesetz: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

Implandata - auf einen Blick

Geschäftsmodell

Entwicklung und Vermarktung von innovativen und disruptiven Produkten für die Augenheilkunde, insbesondere für Glaukom-Patienten

Unternehmen

2010 in Hannover gegründet und durch Risikokapital finanziert, hat Implandata aktuell 10 Mitarbeiter. Ein erfahrenes Management wird durch den Unternehmensbeirat und durch einen wissenschaftlichen Beirat mit internationalen, führenden Augenmedizinern unterstützt.

Neben institutionellen Investoren haben sich auch Privatinvestoren und Augenärzte finanziell bei Implandata engagiert. Mittelfristiges Ziel ist der Unternehmensverkauf an einen strategischen Partner in der Augenheilkunde, der im Anschluss die weltweite Kommerzialisierung der Implandata Produkte vorantreibt.

Produkte

Das erste EYEMATETM Produkt für die Anwendung bei Glaukom-Patienten ist nun CE zertifiziert und wird in Kürze in den Europäischen Markt eingeführt.

Zusätzliche Produkte befinden sich in der Entwicklung und klinischen Erprobung, weitere Markteintritte und Marktausweitungen sind in der Vorbereitung.

Therapeutischer Bedarf für EYEMATE

Glaukom, volkstümlich auch „Grüner Star“ genannt, ist eine chronische, nicht heilbare Erkrankung des Auges.

Beim Glaukom führen ein erhöhter Augeninnendruck oder dynamische Schwankungen des Augeninnendrucks zur Schädigung des Sehnervs. Diese Schädigung hat eine allmähliche Erblindung des Patienten zur Folge.

Fatalerweise können bereits eingetretene Sehverluste nicht mehr rückgängig gemacht werden, da abgestorbene Sehnerven nicht wieder hergestellt werden können.

Um die weitere Schädigung des Sehnervs, also den weiteren Gesichtsfeldverlust zu stoppen oder zumindest zu verlangsamen, ist es Ziel jeder medikamentösen oder chirurgischen Behandlungsmethode über die Senkung und die Kontrolle des Augeninnendrucks den Sehnerv zu schonen.

Problemstellung

Die größten Herausforderungen für eine wirksame Glaukom-Behandlung und ein effizientes Patientenmanagement heute sind:
 

  • Gegenwärtige verfügbare Methoden zur Messung des krankheits-bestimmenden Parameters „Augeninnendruck“ erlauben lediglich punktuelle Messungen, welche ausschließlich von Fachpersonal vorgenommen werden können. Dies führt faktisch zu einer relativ geringen Zahl von Messungen, weit weniger als für eine gute Therapiesteuerung tatsächlich notwendig wären.
     
  • Selbstmessungen durch den Patienten und Augeninnendruckmessungen unter normalen Lebensumständen sind gegenwärtig nicht möglich. Aufgrund der fehlenden Möglichkeit einer Selbstkontrolle ist bei vielen Patienten die Motivation zur Therapietreue nicht sehr hoch, was zu einer zusätzlichen, eigentlich unnötigen Verschlechterung des Krankheitsverlaufes führt.
     
  • Wichtige Informationen über den dynamischen Parameter Augeninnendruck zwischen den Arztbesuchen und über Druck-verläufe und Druckspitzen über einen Zeitraum von 24 Stunden oder länger sind gegenwärtig nicht verfügbar. Weil die Resultate von gewählten Behandlungsmaßnahmen nicht zeitnah kontrolliert werden können bzw. die Behandlung nicht rechtzeitig angepasst wird, sind drucksenkende therapeutische Maßnahmen häufig nicht in ausreichendem Maße zielführend, was zu weiteren Einbußen der Sehfähigkeit und im Extremfall zur Erblindung des Patienten führt.
     

Aufgrund der weltweiten demografischen Entwicklungen wird in den nächsten Jahrzehnten die Anzahl der Patienten mit einem „Grünem Star" erheblich zunehmen. Das verschärft die oben angeführten Problematiken in der Glaukom-Behandlung massiv und steigert die damit in Verbindung stehenden Kosten für das Gesundheitssystem.

Zudem trifft eine stark steigende Zahl von Glaukom-Patienten auf einen drastischer werdenden Fachärztemangel, was eine adäquate Betreuung der Patienten zudem erschwert.

Deshalb ist es höchste Zeit, sich dieser Herausforderungen zu stellen und die gegenwärtigen Probleme in der Glaukom-Behandlung durch neue Technologien zu überwinden und damit zu einem besseren Patienten-Management beizutragen.

Lösung / USP

Im Rahmen einer ohnehin stattfinden Augenoperation wird ein biokompatibler, permanenter Mikrosensor im Auge implantiert. Der Sensor wird von außen über ein Patientenhandgerät aktiviert und induktiv mit Energie versorgt.

Der Sensor nimmt so die Messung des Drucks im Auge vor und überträgt die Messdaten telemetrisch nach außen an das Handgerät. Durch eine Telekommunikations-Schnittstelle werden die Messdaten in eine internetbasierte Datenbank übertragen und stehen dem Augenarzt zur Auswertung zur Verfügung.

Zur Optimierung der Patientenbetreuung kann der Augenarzt Warnmeldungen aktivieren, die bei kritischem Anstieg oder starken Schwankungen ausgelöst werden.

Über eine Smartphone-App hat zudem der Patient jederzeit Zugriff auf seine Daten und ist damit jederzeit über seinen Augeninnendruck im Bilde. Über diese App erhalt der Patient auch Mitteilungen vom Arzt und wird an die Medikamentennahme erinnert.

Stand der Entwicklung

Die erste Produktvariante hat die CE-Zulassung erreicht. Der Vertrieb im DACH-Raum beginnt Anfang 2018.

Weitere Produktvarianten und Produkte sind in der Pipeline und werden in den kommenden Jahren die Wettbewerbssituation von Implandata langfristig stärken.

Mittelverwendung

Die Finanzmittel der Crowdkampagne wird Implandata für die Markteinführung des Produktes EYEMATE-IO 1.1 und der Entwicklung bzw. der CE-Zulassung der Produkte EYEMATE-IO 2.0 und EYEMATE-EO verwenden.

Zusätzlich zu den Finanzmitteln der Crowdanleger ist das Unternehmen zurzeit in Gesprächen mit weiteren Eigenkapitalinvestoren. Im Rahmen einer weiteren Finanzierungsrunde sollen somit 6 Mio. EUR eingeworben werden, die eine Finanzierung des Unternehmens voraussichtlich bis zum Break-Even gewährleisten sollte.

Umsatzplanung und Marktgröße

Das Marktpotenzial für das EYEMATE-System liegt bei jährlich 1 Mrd. EUR in Europa, Nordamerika und Japan.

Implandata erwartet bis 2022 einen Umsatz von 49 Mio. €, welches einem Marktanteil von 5% entspricht.

Hinweis gemäß § 12 Abs. 2 und 3 Vermögensanlagegesetz: Der Erwerb dieser Vermögensanlage ist mit erheblichen Risiken verbunden und kann zum vollständigen Verlust des eingesetzten Vermögens führen. Der in Aussicht gestellte Ertrag ist nicht gewährleistet und kann auch niedriger ausfallen.

BERICHTE IM FERNSEHEN

Der MDR hat in der Sendung "Hauptsache Gesund" über EYEMATETM berichtet:
 

PRINTMEDIEN

Miniaturisierung in Diagnostik und Therapie (30.09.2016)
Deutsches Ärzteblatt, Jg. 113, Heft 39/2016, Medizinreport, Seite A 1710 – A 1711, A 3

 

IOD-Messung mit intraokularem Sensor (09.03.2016)
Ophthalmologische Nachrichten, Ausgabe 02.2016, Glaukom – Special, Seite 18
Autor: Prof. Dr. med. Hagen Thieme
Telemetrische Druckkontrolle – Erste Ergebnisse der ARGOS-02 Studie

 

No touch, no hassle: IOD-Messung jederzeit, berührungslos und zuverlässig Kataraktchirurgie als Motor einer neuen Ära der Selbsttonometrie (09.03.2016)
DGII – Aktuell, Ausgabe Februar 2016, Seite 5-6
Autor: Univ.-Prof. Dr. med. Burkhard Dick

 

Aus dem Blick verloren (06.01.2016)
Welt am Sonntag, Nr. 52, Seite 66
Autor: Dr. Ronald D. Gerste

 

Aktuelle Forschungsergebnisse und Therapiemöglichkeiten (17.12.2015)
mmHg, Ausgabe 1, Winter 2015/16, Seite 33-37

 

The Glaucoma Device Market Turns a Corner (29.10.2015)
The MedTech STRATEGIST, Vol. 2, No. 19, October 29, 2015, Page 11 – 13 Continuous IOP Monitoring: The Advance that will Enable all Others.

 

Überwachung des Glaukoms (01.10.2015)
OPHTHALMOLOGISCHE NACHRICHTEN, Pharma und MedTech, Ausgabe Oktober 2015, Seite 22

 

Detaillierte Analyse der Therapieeffekte (01.09.2015)
OPHTHALMOLOGISCHE NACHRICHTEN DOG-Kongressausgabe 09/2015, Seite 32

 

Weitere Presseartikel und Pressemeldungen finden Sie auf der Webseite von Implandata.

 
  • Fundingvolumen:
    • 600.000 €
  • Fundingschwelle:
    • 300.000 €
  • Verbleibende Zeit:
    • 7 Wochen
Bereits investiert:   67.550 €

davon medipaten (?) und prof. Anleger

  • Investments
    • 17.000 €
  • Anzahl medipaten:
    • 6

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